Vineyard Schwäbisch-Hall Schmetterling
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Geistesblitz 2020

Kennst du das: Plötzlich, wie aus dem Nichts, kommt dir etwas in den Sinn, eine Antwort auf eine Frage, die du vielleicht schon lange mit dir herumträgst. Oder, dir wird ein Zusammenhang aus der Bibel klar und Gottes Wort wird relevant für deinen Alltag. Gottes Geist erinnert dich an eine ganz konkrete Sache oder einen Menschen und du gehst dem Impuls nach und erlebst, wie du geistesgegenwärtig handeln kannst.

Diese Impulse, Denkanstöße, Erkenntnisse, Fragen und Antworten nennen wir Geistesblitze, weil wir glauben, dass der Heilige Geist so in unser Leben spricht und uns durch das Leben leitet.

2020 wollen wir jede Woche solch einen Geistesblitz veröffentlichen. 52 Gedanken und Impulse aus dem Leben für das Leben - 52 Menschen aus der Relevant Vineyard Schwäbisch Hall melden sich zu Wort und teilen mit was Ihnen wichtig geworden ist.

Geistesblitz 33 - Impuls von Ina M.

Glauben wie dir Kinder Markus 10:15

Wir sind auf dem Weg zum Orgelkonzert. Da will mein 3jähriger hin, seit er mit der Uroma den Fernsehgottesdienst gesehen hat. Eine so hübsche Kirche mit so toller Musik. Also los. Aber mal wieder ein bisschen spät dran. Als wir losfahren sag ich ihm, er soll doch bitte schon mal für einen Parkplatz beten. Als er fertig ist sagt er: „Gott hat gesagt, es ist ein Parkplatz für uns frei- direkt vor der Kirche.“

So ist es auch. 

Drinnen findet er Jesus am Kreuz sehr faszinierend.

„Mama, wie ist der da hoch gekommen? Und wie kommt er wieder runter?“ Wir sprechen darüber, dass das ja nicht der echte Jesus ist, sondern nur eine Erinnerung für uns. Zu Hause lesen wir dann nochmal die Geschichte von Ostern, der Auferstehung und Himmelfahrt.

Ein paar Tage später sind wir im Auto unterwegs, und am Abendhimmel sind riesige Wolkentürme zu sehen. „Mama, wenn Jesus wieder kommt, kann ich dann auch mit dem Wolkenaufzug fahren?“

So will ich auch glauben, hinhören, hinsehen…. ganz einfach erwarten, dass Gott da ist, zuhört, sich kümmert, wiederkommt. 

 

Geistesblitz 32 - Impuls von Andrea W. & Joel F.

Vielleicht habt ihr euch schon gewundert, warum ich, Andrea, in den vergangenen Wochen so oft einen Beitrag zum Geistesblitz geschrieben habe. So war das eigentlich nicht geplant. Aber das mit dem Planen ist ja 2020 etwas anders als in den Jahren zuvor. Wir, in der Westeuropäischen Gebieten waren es gewohnt, dass mit Fleiß und einem guten Willen, sich die Vorhaben, die wir uns auf die Agenda geschrieben haben, auch durchführbar waren. Und genau das will uns jetzt nicht mehr so recht gelingen. Wir können uns nicht mehr in gewohnter Art und Weise treffen und so manche Distanzierungs-Maßnahme macht das Zusammenspiel kompliziert. So ist auch die Suche nach Menschen, die ihre Gedanken mitteilen möchten, irgendwie ins Stocken geraten und ich überbrücke das, indem ich auf einen Schatz zurückgreife, an den Gottes Geist mich erinnert und hoffe, dass nach der Sommerpause wieder ein mehrstimmiger 'Geistesblitz Chor' zu hören sein wird. Also einfach bei mir oder im Office melden!

Vor einiger Zeit hat unser Praktikant Joel F eine sehr eindrückliche Predigt über das Bibellesen gehalten. Er sprach von den 3 Arten in der Bibel zu lesen und ich habe nochmal bei ihm nachgefragt:

2.Thim 3 Vers 16

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur  Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.

Joel F. Bibellesen ist wie:

1. Übers Land fahren -> sich einen Überblick verschaffen
2. Picknicken -> an einer Stelle verweilen
3. Ins Museum gehen -> dir Bilder zur Landschaft anschauen

Es geht nicht darum, die eine Methode gegen die andere auszuspielen. Alle drei Arten des Bibellesens sind wichtig. Ob »übers Land fahren«, ob »ein Picknick machen« oder »ins Museum gehen«. Das Konzept von dem ich, Joel damals gesprochen habe, hatten wir in Vineyard Basel erarbeitet, Martin Benz hatte damals darüber gepredigt. hier noch der Link zu seiner Predigt:

https://youtu.be/fIrJrdHCkf0?t=725

Geistesblitz 31 - Impuls von Joel Fischer

„Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeitbdieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ - Kol 1:27

Christus in dir, die Hoffnung der Herrlichkeit! Wow was für eine Aussage. Gott hat so viel in dich reingelegt. Alles was du für dein Leben brauchst findest du in dir drin. Die Herrlichkeit und Gegenwart des Herrn.

In der Apostelgeschichte kann man nachlesen wie Gott durch die Gläubigen wirkte. In Apg 19 wird berichtet, dass sogar durch Paulus Schweisstücher Menschen geheilt wurden. Einfach weil sie in Kontakt kamen, mit jemandem der die Autorität des Königreiches trug. Was immer Paulus berührte, trug die Autorität Gottes weiter. Wie viel mehr Kraft und Autorität liegt dann in dir? Du bist der Träger der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. Wenn wir erst einmal verstanden haben, was wir in uns tragen, werden wir nicht mehr aufzuhalten sein.

Satans größte Angst ist, dass du entdecken würdest, was Gott in dich gelegt hat, und dass du glauben würdest, was Gott über dich gesagt hat! Die Macht und Autorität, die Gott dir anvertraut hat, ist viel größer, als du jemals gedacht hast.

Geistesblitz 30 - Impuls von Andrea W.

Evergreens – Sing your Song again!

Wieder ein Fundstück aus meiner Schatzkiste und wieder ein Lied das mich schon sehr berührt hat und es noch immer tut. Ein echter Evergreen! Ein Lied das mich immer wieder zum Schwingen bringt und nicht nur mich, sonst wäre es eben nur Andreas Lieblingslied. So geschehen heute, kurz nachdem ich den Link zu dem Lied in meinem Whatsapp Status veröffentlicht hatte, kam schon die erste Reaktion von meiner Schwester. Wusste gar nicht, dass ihr dieses Lied etwas bedeutet? Vielleicht gefällt es euch ja auch?

Hier könnt ihr es hören: https://www.youtube.com/watch?v=qQ0hKqLmLO0

Der Inhalt ist Etwas was ich immer wieder wiederhole. Ich halte mein Leben meinem Gott hin und empfange, was ich jetzt zum Leben brauche. Entweder volle Kanne in eine Riesentasse oder eher fein und besinnlich auf englische Teatime Art. Auch du bist eingeladen! Es ist genug für Alle da!

 

Fill my cup Musik und Text von Paul Colman Trio

Fill my cup
To the top
With running water
Call me out
And show me how

I called on you lately
Come on and rescue me
I feel like a calender
From another year

This barren ground
These bones are dry and
ready
I break bread and wine
But still I'm feeling so empty

Fill my cup
To the top
With running water
Call me out
And show me how

Geistesblitz 30 - Liedtext

Fill my cup.pdf (23,6 KiB)

Geistesblitz 29 - Impuls von Andrea W.

Den Freiraum finden – die kleinen und großen Freuden des Lebens neu entdecken 

Kerstin Hack, eine befreundete Verlegerin aus Berlin verschenkt immer Freitags einen Freutagsimpuls per mail. Und auch wenn ich gerade nicht viel Lust habe auf digitale Sachen, lese ich mir diesen sehr gerne und lasse mich inspirieren. Oft ist es ihre erfrischend andere Sprache, die mich ermuntert und wie Salz in meiner kreativen Suppe ist. Das ist so erfrischend anders, als das, was Einem sonst so alles aufgetischt wird. 'Du bereitest mir den Tisch...', kommt mir dazu in den Sinn. 'Ja so ist es!' Gott, der gute Hirte macht es uns vor, er bereitet uns einen Tisch. Auch du und ich können uns gegenseitig einen Tisch bereiten und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Mal sind es ein paar Rosenblätter, die du jemand in die Hand drückst oder einen Geburtstagstisch auf einem Pappkarton auf der Wiese am See. Mal ist es ein festlich gedeckte Tisch in der guten Stube und manchmal, fast täglich, die andere Hälfte der Banane am Frühstückstisch!

Freue dich und genieße dein Leben, denn wo Liebe und Treue herrschen, da bewirken sie Frieden und Sicherheit nach Jesaja 32,17

Geistesblitz 28 - Impuls von Andrea W.

Fundstück aus der Schatzkiste

Kennst du das, du suchst nach etwas ganz Bestimmten und stößt beim Suchen aus Versehen auf eine alte Musikkassette oder eine CD aus fast vergessenen Zeiten? Oder du wirst in deiner Kleingruppe aufgefordert deinen Lieblings Worshipsong vorzustellen und da kommt dir ein Lied in den Sinn, das du einst rauf und runter gehört hast, Die Erinnerung an die Fahrt zum Konzert poppt wieder hoch und auch die dazugehörende Stimmung ist wieder voll da. So oder so ähnlich ging es mir mit dem folgenden Lied von der Musikgruppe Ararat. Es ist für mich wie ein verborgener Schatz an den Gott mich wieder erinnert hat und den ich dir nicht vorenthalten will. 

Dazu kommt mir der Bibeltext aus Jesaja 45 von den versteckten Schätzen in den Sinn: Vers 2 Ich selbst will vor dir herziehen und das Hügelige eben machen; ich will eherne Türen zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen; 3 und ich will dir verborgene Schätze geben und versteckte Reichtümer, damit du erkennst, dass ich, der Herr, es bin, der dich bei deinem Namen gerufen hat, der Gott Israels.

Ararat - Du bist die Stimme Songtext
Es ist an der Zeit, Etwas zu ändern.
Ein neues Blatt im großen Geschichtsbuch.
Der Pinsel liegt in unsrer Hand und die Seite starrt weit.
Es liegt an uns, Etwas zu ändern
Und Schulter an Schulter zusammen zu stehn.
Soll unser Mund singen von dem,
Was das Herz längst weiß.

Und wir schweigen, denn es ist viel zu peinlich.
Ist das nicht zu unangebracht und viel zu fanatisch?
Und wir denken, das will keiner hörn und überhaupt:
Bloß niemand störn!

Doch du bist die Stimme, Dich hört die Welt.
Lass dich hörn, lass dich hörn.
Schluss mit dem Versteckspiel, Salz und Licht.
Und dich soll man sehn, Dich soll man hörn.

Denn du bist die Stimme und dich hört die Welt.
Lass dich hörn, lass dich hörn.
Schluss mit dem Versteckspiel. Salz und Licht.
Und dich soll man sehn, Dich soll man hörn. Yeah

Es ist nun an dir, Neues zu wagen.
Oder hängst du so sehr an dem Platz auf dem Sofa,
Die Arme verschränkt und die Beine zu müde zum Gehn?
Steh auf, schrei es raus, sing laut oder leise.
Mach klar, dass es Hoffnung niemals resigniert.
Und wer seine Ohren verschließt, soll dich tanzen sehn.
Und wir schweigen, denn es ist viel zu peinlich.
Ist das nicht zu unangebracht und viel zu fanatisch?
Und wir denken, das will keiner hörn und überhaupt:
Bloß niemand störn!

Doch du bist die Stimme, Dich hört die Welt.
Lass dich hörn, lass dich hörn.
Schluss mit dem Versteckspiel, Salz und Licht.
Und dich soll man sehn, Dich soll man hörn.

Geistesblitz 28 - Liedtext

Geistesblitz 28.pdf (1,2 MiB)

Geistesblitz 27 - Impuls von Andrea W.

Das Bild vom Garten Teil 2 - Erobere deinen Lebensgarten (zurück). Viele Bilder kommen mir in den Sinn, und viele Fragen. Das ist klassisch für mich. Und noch Etwas, ich habe immer sehr viele Ideen. Dieser Reichtum gepaart mit dem Fleiß einer Biene plus ein großes Gelände hier ums Haus herum plus die Tatsache dass das Unkraut von selber wächst und nicht nur das Unkraut sondern auch Bäume die die Vögel hier ausgesät haben diese Tatsachen bringt mich oft in die Lage dass ich den Überblick verliere und ohne Punkt und Komma arbeite. :) Jetzt will ich aber mal auf den Punkt kommen. Heute habe ich eingegriffen ins Geschehen. Ein Anfang ist gemacht! Die Hortensien sind freigelegt und das trotz einiger Widerwärtigkeiten. Vielleicht geht es dir ja in diesen Zeiten, in der Mitte des Jahres, auch so wie mir. Du hast den Überblick verloren und weißt nicht genau, wo du eingreifen kannst und willst. Ich will dir Mut machen: Du bist nicht allein in dieser Situation! Ich werde wohl Hilfe brauchen, um mit diesem wilden Stück Garten weiter zu kommen und ich habe auch schon eine Idee, wer da helfen könnte. Kein Engel, ein Mensch mit einen 'grünen Daumen'. Vielleicht gibt es ja auch Engel mit grünen Daumen? Und diese Idee schreibe ich Gott zu. Er ist mein Ideenschenker und mache es wie der Beter des Psalm 121. Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

Geistesblitz 26 - Impuls von Andrea S.

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ – Johannes 14,6

Vor kurzem hat Gott mich an einen sehr bekannten Bibelvers erinnert. Einen, der zum Grundreportoire eines Christen gehört, besonders auch, wenn man anderen das Evangelium erklären will. Er steht in Johannes 14, 6. Da sagt Jesus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“

Ich gehe davon aus, dass dir der Vers vertraut ist, aber hast du schon mal darüber nachgedacht, warum da nicht steht „ich bin die Wahrheit, das Leben und der Weg?“ oder „der Weg, das Leben und die Wahrheit?“

Und irgendwie meine ich, dass es bewusst in der Reihenfolge steht und eine innere Logik hat.

Stellen wir uns irgendein Problem vor, für das wir eine Lösung brauchen. Und in der Regel wollen wir eine himmlische Lösung, also so eine, die göttliches Leben in sich trägt, wo das Reich Gottes sichtbar wird.

Damit das göttliche Leben sich zeigt, müssen wir uns auf den Weg machen, sprich zu Jesus gehen. Und dann braucht es unabdingbar die Wahrheit. Denn ohne die Wahrheit gibt es kein göttliches Leben. Oder hast du schon mal erlebt, dass du glaubst, du bist ein unnützer Schluffi und darüber breitet sich göttliche Freude in Dir aus? Nein, Gott und die Wahrheit gehören zusammen und nicht die Lüge.

Uns auf den Weg zu Jesus zu machen, uns an ihn zu wenden, ist uns vertraut und fällt uns, je nachdem in welcher Alltagsituation wir stecken, leicht bzw. schnell ein.

Was ist mit der Wahrheit? Mit der Wahrheit ist das so eine Sache. Es gibt Wahrheit, die nehmen wir gerne an, z.B., dass wir geliebte Kinder sind, Jesus uns versorgt, dieselbe Kraft in uns wirkt, die Jesus von den Toten auferweckt hat, Heilung bereits vollbracht ist etc. etc. Diese Wahrheit lieben wir.

Dann gibt es aber Wahrheit, die fällt uns nicht so leicht, z.B. wenn Gott uns einlädt etwas anders zu machen als wir uns das vorgestellt haben, wir etwas loslassen sollten oder Gott uns auf Lieblosigkeiten unsererseits aufmerksam macht. Noch schwerer tun wir uns in der Regel, wenn andere in Bezug auf uns Wahrheit aussprechen. Oft wollen wir besonders in christlichen Kreisen Frieden u. Liebe. Aber ohne die Wahrheit gibt es keine Liebe und ohne die Wahrheit gibt es keinen Frieden. Lasst uns lernen in Liebe auch einander die Wahrheit zu sagen.

Auch leben wir in einer Zeit, wo wir es gerne instinktmäßig haben, also einmal beten und dann ist alles geritzt. Ich gebe zu, mir wäre es auch am liebsten so, aber manchmal kennen wir die Wahrheit, aber irgendwie kommt die Lösung, kommt der Himmel nicht auf die Erde. Dann heißt es, dranbleiben an der Wahrheit. Dass es dauert kann an vielen Dingen liegen, aber auf jeden Fall ist die Wahrheit, dass die Wahrheit stärker als die Lüge oder unsere Erfahrungen ist und irgendwann macht es, so glaube ich, plopp, die Lösung kommt und das göttliche Leben zeigt sich.

Dann gibt es Situationen, wo wir nicht wissen, was wir dazu denken sollen und manchmal hilft da auch ein klärendes Gespräch mit betreffenden Personen nicht. Dann bete ich immer zu Jesus, zeig mir die Wahrheit, Jesus, zeig mir die Wahrheit, denn die Wahrheit wird mich frei machen und göttliches Leben in die Situation hineinbringen.

Ich will uns ermutigen, die Wahrheit zu suchen und da schnell im Hören zu sein, egal ob sie uns angenehm ist oder nicht. Auch will ich uns ermutigen an der Wahrheit dranzubleiben, egal wie lange manche Dinge dauern. Denn die Verheißung in Bezug auf Wahrheit ist groß. In Johannes 8, 31/32 steht: "Wenn ihr bleiben werdet in meinem Wort, so seid ihr wahrhaft meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."

Geistesblitz 25 - Impuls von Jubilo

Alpha und Omega - Jubilo Music

Halleluja, Halleluja. 
Ich knie hin vor dir
Du kennst die Antwort auf alle Fragen
Ich vertraue dir

Du bist Alpha und Omega
Anfang und Ende bist du
Und du hältst mich, in deiner Hand
Ohh wie groß du bist. Deine Herrlichkeit
Unendlich weit, in Ewigkeit.

Nein, ich weiß nicht, wohin mich der Weg führt.
Ich weiß nicht, was noch passiert.
Doch ich weiß, du bist immer bei mir.
Und ich gehöre zu dir. 

Gehöre zu dir.
Gehöre zu dir.
Gehöre zu dir.
Gehöre zu dir.


Zum Lied kommt ihr hier

Geistesblitz 24 - Impuls von Verena U.

Das Vogelnest
 
In der letzten Woche hatte ich das Privileg (!) mal wieder bei meinen Eltern in meiner alten Heimat zu weilen. In unserem alten Schuppen hat sich ein Hausrotschwanz sein Nest gebaut und mein Vater sagte mir, die Mutter sei ständig unterwegs um genug Nahrung für die fünf hungrigen Schnäbel herbeizuschaffen. Zu meinem täglichen Ritual wurde es also, mich hinter zu den Fiepsenden Küken zu schleichen, und zu versuchen, einen Blick auf sie zu erhaschen. Sehr zum käckernden Ärgernis der vielbeschäftigten Mutter. Ihre Sorge um ihre Brut, hat mich auch wieder an die Bibelstelle im Neuen Testament erinnert, dass der himmlische Vater selbst die Vögel gut versorgt und wir uns deshalb keine Sorgen machen sollen. Ich konnte außerdem beobachten, wie schnell die Entwicklung der Kleinen voranschritt. Von fedrigem Flaum überzogen mit blinden Augen, bis hin zu Sehend, Gefieder gewachsen und erste Flugversuche am Ende der Woche.  Was für eine erstaunlich schnelle Entwicklung! Ich habe mich bei dem Gedanken ertappt, zu Gott zu sagen: Jesus, ich will das auch! Ich will, dass meine nächste Entwicklung einfach mal schnell geht. Dass ich mich rasch aus dem Nest trauen und die Flügel spannen kann. Auch wenn man vielleicht mal kurz im Blumentopf landet, wie der eine etwas verängstigte Piepmatz. Es hat ihn nicht davon abgehalten, es kurz darauf wieder zu versuchen! Daran will ich mir ein Beispiel nehmen, auch wenn mein Gebet noch unbeantwortet ist, und ich noch nicht weiß, wohin mich der nächste Schritt führt. 

Geistesblitz 23 - Impuls von Martin B.

Glaube, Hoffnung, Liebe
 
Wenn ich in den Sprachen der Welt oder mit Engelszungen reden könnte, aber keine Liebe hätte, wäre mein Reden nur sinnloser Lärm wie ein dröhnender Gong oder eine klingende Schelle. Wenn ich die Gabe der Prophetie hätte und wüsste alle Geheimnisse und hätte jede Erkenntnis und wenn ich einen Glauben hätte, der Berge versetzen könnte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. Wenn ich alles, was ich besitze, den Armen geben und sogar meinen Körper opfern würde , damit ich geehrt würde, aber keine Liebe hätte, wäre alles wertlos. Die Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht neidisch oder überheblich, stolz oder anstößig. Die Liebe ist nicht selbstsüchtig. Sie lässt sich nicht reizen, und wenn man ihr Böses tut, trägt sie es nicht nach. Sie freut sich niemals über Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich immer an der Wahrheit. Die Liebe erträgt alles, verliert nie den Glauben, bewahrt stets die Hoffnung und bleibt bestehen, was auch geschieht. Die Liebe wird niemals aufhören, selbst wenn Prophetie, das Reden in unbekannten Sprachen und die Erkenntnis vergehen werden. ...
 
Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei bleiben. Aber am größten ist die Liebe.
 
Der Glaube glaubt, auch wenn er nicht sieht.
Die Hoffnung hofft, auch wenn es nichts zu hoffen gibt.
Die Liebe liebt, auch wenn es nichts zu lieben gibt.
 
  • Der Glaube weiß um die Verheißungen und Wahrheiten Gottes und sagt ja dazu.
  • Die Hoffnung weiß um die Gegenwart Gottes im Jetzt, in der Zukunft und in alle Ewigkeit.
  • Die Liebe bringt das Beste im Anderen hervor.
 
Glaube, Hoffnung und Liebe sind oft eine Entscheidung in unserem Leben, entgegen der Emotionen und der Umstände.
 
Glaube, Hoffnung und Lieb sind infektiös - höchst ansteckend.
 
Glaube, Hoffnung und Liebe sind Früchte des Heiligen Geistes. 
 
Glaube, Hoffnung und Liebe finden ihren Ausdruck in meinem Leben. Sie bringen Leben hervor, das überfließenden Leben, das uns Jesus verheißen hat.
 
Es gibt eine einfache Formel: mehr Liebe = mehr Frucht. Liebe bringt gute Frucht hervor.
 
Galater 5,22-26
Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Nichts davon steht im Widerspruch zum Gesetz. Diejenigen, die zu Christus Jesus gehören, haben die Leidenschaften und Begierden ihrer sündigen Natur an sein Kreuz geschlagen. Wenn wir jetzt durch den Heiligen Geist leben, dann sollten wir auch alle Bereiche unseres Lebens von ihm bestimmen lassen. Lasst uns darauf achten, dass wir nicht stolz werden und uns gegenseitig verärgern oder beneiden.
 
Es braucht Dich, als jemand, der von Glaube, Hoffnung und Liebe erfüllt ist - gerade in dieser Zeit.
In der Zeit der Pandemie, aber ganz besonders in der Zeit, in der wir als Gemeinde an eine Schwelle zu einer neuen Season stehen.
Wir alle, jeder einzelne, hat die Entscheidung, wie wir in diese Zeit gehen. Ich entscheide mich für Glaube, Hoffnung unf Liebe.
 
Wie entscheidest Du Dich?

 

Geistesblitz 22 - Impuls von Heike B.

Will man (oder Frau) etwas aus Holz bauen, dann benötigt man oft einen Rahmen aus Holz.

Wenn er stabil sein soll, wären Balken als Gerüst oder Unterkonstruktion sehr hilfreich. Die Devise: je dicker der Balken, desto stabiler das Bauwerk.

Was aber, wenn man einen ganz langen, dicken Balken braucht? Für freitragende Dachkonstruktionen zum Beispiel. Sooo große Bäume gibt es nur selten. Balken verziehen sich auch gerne oder reißen, was dann??

Die Lösung ist sogenanntes Breitschichtholz. Bei Brettschichtholz (kurz: BSH, auch Leimbinder, Leimholz oder Leimbalken genannt) handelt es sich um Holzbalken, die sich aus technisch getrockneten, gehobelten und mittels Keilzinkung verbundenen Vollholzbrettern aus Nadelholz zusammensetzen. Mindestens drei dieser Lamellen werden faserparallel miteinander verklebt. Breitschichtholz ist viel formstabiler, belastbarer und in fast jeder Länge möglich.

Wenn wir an Leiter denken, dann denken wir oft an Balken. Das müssen solche krassen, starken Menschen sein. Keine Fehler, immer vorbildlich, oft Einzelkämpfer…. Was aber, wenn es solche Menschen gar nicht gibt. Was, wenn sich Gott Gemeinde viel mehr so gedacht hat, dass wir uns als normale Menschen mit unseren unterschiedlichen Begabungen und Stärken fest zusammenkleben und pressen lassen, um ein großes Dach zu tragen?

Geistesblitz 21 - Impuls von Ruben M.

Es ist Corona-Zeit. Niemand weiß heute, was morgen noch, oder auch schon nicht mehr gilt.

Seit Wochen sehen wir zig Experten auf allerlei Gebieten und täglich neue Infos über Zahlen und neue Daten, die jemand versucht bestmöglich zu interpretieren. Nun kommen jetzt noch die ganzen Verschwörungstheoretiker dazu, die mal mehr und mal weniger belegend, ihre Meinung kundtun und noch mehr Verunsicherung in diese Zeit hereintragen. Was und wem soll und kann man da noch Glauben schenken? Dazu kommen noch all die Fragen über unsere Zukunft. Was ist mit meinem Job? Wie lange wird die Krise anhalten? Kann ich mein Auto behalten oder mein Haus noch abzahlen? Mir fällt die Decke auf den Kopf - wie lange halte ich das noch alleine zu Hause aus? … die Liste der Fragen ist beliebig lange.

Und Gott? Was tut er schon groß in dieser Situation? Was hat er denn bis jetzt gemacht? Wo bleibt er denn, wenn ich und die ganze Welt ihn jetzt brauchen könnte? Kann ich ihm überhaupt vertrauen?

 In 1. Petrus 5,7 steht „Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch“ 

Alle?

Ja alle!

Alle– auch die von Corona?

Ja, alle! Auch die von Corona! Alle deine Sorgen! Ich werde für dich sorgen – für alles!

Aber Herr du kennst doch gar nicht meine Situation, oder? Meine Zukunft, mein Job, mein Auto, mein Haus,...? Das wird gerade alles bedroht, ich könnte alles Verlieren. 

Sorg dich nicht um Alltägliches – ob du genug zum Essen oder anziehen hast, denn das Leben besteht aus weit mehr als Nahrung und Kleidung. Seh die Raben an – arbeiten die? Oder schau dir die Lilien an wie schön sie blühen. Sie arbeiten nicht und nähen sich keine Kleider und doch sind sie schöner als alles was du in Mailand und Paris auf den Laufstegen siehst oder du irgendwo kaufen kannst. Wenn ich mich um Raben kümmer oder um Blumen, die heute blühen und morgen verwelken, was glaubst du wie viel mehr ich mich um dich kümmern möchte.

Ich weiß das sich gerade sehr viele Menschen um ihre Zukunft sorgen machen.

Vertrau mir, ich bin dein Vater, ich weiß genau was du brauchst. Ich will mich darum kümmern – mach dir keine Sorgen. Ich werde dir täglich alles notwendige geben. Schau was du für mich und mein Reich machen kannst und ich kümmer mich um alles andere. (Frei nach Lukas 12)

Also wirklich alles?

Ja alles, ich kümmer mich darum – hab keine Angst!

Der Hebräerbrief sagt in Kapitel 11:

Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht existiert.

Lasst uns auf Gott hoffen – an ihn glauben - und auf ihn und seine Zusagen vertrauen.

Wir können Corona nicht sehen und trotzdem wissen wir, dass das Virus dort draußen unterwegs ist. Wie viel mehr wissen wir, dass Gott nicht nur irgendwo da draußen ist, sondern direkt in uns lebt. Also werfe alle deine Sorgen auf ihn und vertraue darauf, dass dein himmlischer Vater, der dich über alles liebt, sich um dich und deine Belangen kümmert – er hat es Versprochen!

Geistesblitz 20 - Impuls von Christina E.

Schutz suchen & Zuflucht finden

Ein flauschig, kuscheliges Federbett zum Einschlafen, einen Unterschlupf vor prasselndem Regen oder Schatten bei viel zu heißer Sommersonne – so kann ein Zufluchtsort aussehen. Eine tröstende Umarmung, ein aufmunternder Klaps auf die Schultern, ein zuhörendes Ohr oder ein hilfreicher Ratschlag – meist zu finden in Freundschaften oder in der Familie. Zuflucht ist ein Ort oder eine Person, die man in der Not aufsucht, um Schutz, Hilfe oder Sicherheit zu bekommen. Und oft sind es auch unsere Gedanken, unser Innerstes, die auf der Suche nach einem Ruheplatz sind, der frei von Angst, Unruhe, Sorgen und Gehetze ist. Nicht nur in Psalm 91, sondern auch in anderen Bibelstellen ist davon die Rede, daß Gott für uns genau diesen Schutzraum bereithält und wir Zuflucht im Schatten seiner Flügel finden können.

Manchmal hilft mir solch eine bildliche Vorstellung, um darüber nachzudenken – also habe ich nach Fotos aus der Welt unserer gefiederten Freunde gesucht, um mich selbst zum Malen zu inspirieren. So eine Entenmutter hat vermutlich manchmal allerhand zu tun, bis alle eingeparkt sind, den Schnabel halten und die Äuglein sich langsam schließen. Während alle anderen schlafen, hält sie geduldig aus und hat ein wachsames Auge auf die Umgebung. Die Küken selbst müssen nichts weiter tun, als einfach zu kommen, den Unterschlupf in Anspruch zu nehmen. Ab und zu ist es sicher mal ein Gedrängel und Gerangel um die begehrtesten Plätze. Manchmal kommen die kleinen Federknäuel vielleicht sogar angerast mit klopfendem Herzen von einer für sie aufregenden Situation. Sie müssen nicht selbst stark sein, sie müssen einfach nur da sein. Ich ertappe mich als Erwachsener oft dabei, daß wir verlernt haben, einfach bedingungslos angenommen zu sein und weder etwas tun noch stark sein zu müssen. Lediglich das Eingeständnis, vielleicht auch die Überwindung von „ich brauche Schutz oder wünsche mir diesen Zufluchtsort, wo ich einfach auch mal schwach sein kann“.

 Ps 36,8-10 Wie kostbar, o Gott, ist deine Gnade! Menschen suchen Zuflucht im Schatten deiner Flügel. Sie dürfen den Reichtum deines Hauses genießen, und aus einem Strom der Freude gibst du ihnen zu trinken. Bei dir ist die Quelle allen Lebens, in deinem Licht sehen wir das Licht. Die gute Nachricht ist: unter diesen Flügeln ist Platz, sehr viel Platz. Niemand wird ausgeschlossen, jeder darf es in Anspruch nehmen. Ob man erst einmal zaghaft hineinlugt oder gleich mit Anlauf hineinrennt. Und das eine ist, dort zur Ruhe zu kommen – das andere sind die vielen Geschenke, die dort noch bereitliegen. Himmlischer Reichtum an Weisheit, Freude, Leben, Licht. Das sollte ein Ort sein, an dem man sich auch ohne Not gerne aufhält …

Kann ich mich wohl auch heute darauf einlassen? Will ich wirklich erlauben, daß mich irgendetwas davon abhält? Und unternehme ich einfach den nächsten Anlauf, wenn ich mich mal wieder unnütz mit etwas herumgeschlagen habe und Federn habe lassen müssen?

Geistesblitz 19 - Impuls von Jolie H.

Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein. - Jakobus 4:8

Diesen Vers habe ich vor einigen Tagen gelesen. Wenn wir uns Gott nahen, kommt er uns mit ausgestreckten Armen entgegen. Das stimmt. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, wie wenn Gott sagt: Ich werde nicht nur, sondern ich bin. Ich bin dir nahe. Ich bin bei dir. Ich bin an deiner Seite und ja, ich werde es immer sein. Aber jetzt in diesem Moment, da bin ich. Ich bin für dich. Und auch du wirst nicht irgendwann sein, sondern du bist. Du bist geliebt. Du bist wertvoll. Du bist gesehen. Du bist. Das ist Gottes Perspektive, wenn er dich und mich anschaut. Wir sind seine geliebten Kinder und er ist der gute  und er ist der gute Vater, der sich nach dir und mir ausstreckt jetzt in diesem Moment.

Geistesblitz 18 - Impuls von Marei B.

Biegen und nicht brechen - Johannes 15

Es ist kalt, windig und regnet über Wochen. Die Arbeit fasziniert mich. Während des Winterschnitts in den Weinbergen wird das im letzten Jahr gewachsene Holz der Rebe radikal zurückgeschnitten. Schnipp, liegt es auf dem Boden. Viel Holz, das mit dem Mulchgerät zerkleinert als Dünger dient. Je nach Sorte und Erziehung bleiben zwei, oder auch nur eine Rute am Weinstock erhalten, um eine gewisse Menge, vor allem aber eine hochwertige Qualität der Frucht zu erreichen.
„Äh, Jesus, das wollte ich eigentlich behalten!“
„Hä? Und wieso das jetzt nicht?“
Ging es dir auch schon mal so? Schnipp.
Wenn die Reben am Weinstock geschnitten sind, werden sie an das Drahtsystem nach unten gebogen und befestigt. Die Reben wachsen dann nach oben in die Drahtanlage, um dort halt zu finden. Beim Biegen muss das Wetter passen, eine hohe Luftfeuchtigkeit hilft, Regen ist optimal, sonst mach es krach,- und die Rute ist ab.
Fingerspitzengefühl, Kenntnis der Beschaffenheit des Holzes jeder Rebsorte wird benötigt.
Ich bin überzeugt, dass Gott, unser Weingärtner ganz genau weiß, was er uns wann zumuten kann. Er kennt uns durch und durch. Er weiß, wie und wo er uns „hinbiegt“. Wenn wir in Jesus sind, sind und bleiben wir sicher. Er ist unsere Quelle, unsere Versorgung.
Und immer wieder kommt diese Frage: „Vertraust du mir?“
„Ja Gott, ich vertraue dir!“ Gott weiß, was er tut. Es lohnt sich ihm zu vertrauen.

Geistesblitz 17 - Impuls von Samuel V.

Hoffnung

Was lässt mich so überzeugt hoffen, dass ich ewiges Leben habe? Niemand kann beweisen oder rationell darlegen, dass es ewiges Leben wirklich gibt. Was ist dennoch so stark in mir, dass ich mir sicher bin, ewiges Leben zu haben? Eine Frage die mich lange beschäftigt hat. Bis der Geistesblitz kam!

Alles liegt in der Beziehung zu Gott, Jesus und dem Heiligen Geist. Durch viele verschiedenste Erfahrungen in unterschiedlichsten Lebenslagen durfte ich die Dreieinigkeit kennen lernen und sehen, dass Gott immer da war und so ist, wie es die Bibel beschreibt. Es ist, wie wenn ich eine Person kennen lerne. Es baut sich Vertrauen auf, man weiß mit der Zeit was die Person über einen Denkt und erkennt die Stimme aus vielen anderen. Stück für Stück folge ich mehr dieser Stimme und sehe welche positiven Auswirkungen es auf mein Leben hat. Mit diesem aufgebauten Vertrauen und Kennen der Person Jesu, übersteigt es heute meine Hoffnung zu einer Gewissheit, dass es wahr ist, was in Johannes 3,16 geschrieben steht.

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaub, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. - Joh. 3,16

Geistesblitz 16 - Impuls von Andrea W.

In den vergangenen Tagen habe ich immer wieder kostbare Texte gefunden. Diese Fundstücke sind für mich wie Goldnuggets, ein Schatz das sich durch die Verwendung verwandeln zu Lebensmitteln. Wie das Weizenkorn zu Brot wird, so werden diese Goldstücke zu Nahrung für meinen inneren Menschen. Dieses Morgengebet von Dietrich Bonhoefer ist eines davon:

 

 

 

Morgengebet

Gott, zu dir rufe ich in der Frühe des Tages.
Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu dir,
ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster, aber bei dir ist Licht;
ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht;
ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit, aber bei Dir ist die Geduld;
ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich.
Vater im Himmel,
Lob und Dank sei dir für die Ruhe der Nacht,
Lob und Dank sei dir für den neuen Tag.
Lob und Dank sei dir für alle deine Güte und Treue in meinem vergangenen Leben.
Du hast mir viel Gutes erwiesen,
lass mich nun auch das Schwere aus deiner Hand hinnehmen.
Du wirst mir nicht mehr auflegen, als ich tragen kann.
Du lässt deinen Kindern alle Dinge zum Besten dienen.
Herr, was dieser Tag auch bringt, dein Name sei gelobt!

Amen.

Dietrich Bonhoeffer, aus dem Gefängnis

Geistesblitz 15 - Impuls von Samuel B.

Manchmal ist Weniger „Mehr“

Dies bezieht sich auf jeden Bereich unseres Lebens. Häufig sehen wir, was wir noch nicht haben, was wir noch haben wollen. Doch was bereits da ist, vergisst man all zu schnell. Die schöne Wohnung, die wertvollen Freundschaften, die liebevolle Familie und so vieles mehr. Unsere Perspektive entscheidet darüber, ob wir uns reich oder arm fühlen.
So oft sind wir abgelenkt von der Maße an Eindrücken, die auf uns nieder prasselt. Die Medien, zu viele Gegenstände oder ein zu voller Tagesablauf. Tag um Tag, Woche um Woche.
Da tut eine Pause gut. Ein Stop, eine Reduktion auf das Wesentliche.
So kann es uns auch geistlich gehen. Predigt hier Predigt dort. Und dann noch drei YouTube Videos. Und was bleibt hängen? Wenn ich ehrlich bin, manchmal nicht viel. Da hilft es auch gelegentlich zu reduzieren.

Eine Bibelstelle. Und diese nicht nur lesen, sondern darüber nachdenken, was sie ganz explizit für mein Leben mit Gott bedeutet.

Hier ein Beispiel:
2. Timotheus 1.7
„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

Geistesblitz 14 - Impuls von Andrea W.

Wie geht es dir? - Die Frage aller Fragen und wer kennt das nicht, wenn diese erst einmal im Raum steht, beginnt das innere Ringen um eine ehrliche angemessene Antwort.

Ich antworte: Es kommt darauf an, wo ich hinschaue!

Schaue ich auf das, was mir Angst macht und das sich anfühlt, als ob ich einem Riesen gegenüberstehe? Schaue ich auf meine Schwäche oder auf das, was mir anvertraut ist und auf den Gott der Himmel und Erde geschaffen hat und der Herr der Lage ist? Ich möchte mir und dir Mut machen: Lasst uns unsere Augen erheben auf Christus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens!

Lasst uns den Impulsen des heiligen Geistes folgen und in seiner Art und Weise handeln! Mutig und getrost, wie David als er Goliath gegenüber stand! Die ganze Begebenheit könnt ihr im 1.Samuel 17 nachlesen.

Als Goliath sich in Bewegung setzte und auf David losstürzen wollte, lief auch David ihm entgegen. Im Laufen nahm er einen Stein aus seiner Tasche, legte ihn in die Steinschleuder und schleuderte ihn mit aller Wucht gegen den Feind. Der Stein traf Goliat am Kopf und bohrte sich tief in seine Stirn. Sofort fiel der Riese zu Boden auf sein Gesicht. So überwältigte David den mächtigen Philister mit einer einfachen Steinschleuder und einem Kieselstein. 

1. Samuel 17, 48-50 HFA

Geistesblitz 13 - Impuls von Marie-Isabelle S.

Gedanken nach diesem Tag...

Sitze da auf meinem Sofa
Schau mir per Kopfkino
Das Chaos meines Tages an
Mit jedem Bild ein bisschen mehr
Verwirrung
Kleine graue Wolken ziehen mir
Um den Schädel
Und ich hab fast den Fokus verloren
Bis ich aus dem Fenster schau
Und seh wie die Sonne untergeht
Und ich wieder auf dich vertrau
Seh ich in jedem Stern bei Nacht
Wie sich deine Hoffnung in mir
Entfacht
Denn jeder dieser Sonnen
Sind sie auch Millionen Kilometer entfernt
Ist von dir gemacht
Und scheinen sie vielleicht auch fern
Jeder Lichtschimmer
Bringt mir Freude nah!
Wenn ich dich anschau
Seh ich in dieser Nacht
Das Leuchten dieser Milliarden Sonnen
Wenn ich auf dich vertrau
Erkenn ich durch alles Chaos
Das Funkeln deiner Augen
Und die Wolken heben sich
Und die Nacht vergeht
Der Morgen kommt
Der Morgen kommt ganz sicher

Geistesblitz 12 - Impuls von Martin B.

„Die Angst vor morgen ist eine zutiefst heidnische Lebenseinstellung. Ein Christ lebt im Heute.
Sören Kierkegaard

Als ich das Datum für meinen Geistesblitz ausgesucht hatte, wusste ich noch nicht, worüber ich schreibe. Dann haben sich im Laufe der letzten Woche die Dinge überschlagen, und ich wusste über was ich schreibe. Über diesen wunderbaren Gott, der die Angst bereits besiegt hat. Der mit uns ist auf dem höchsten Berg und im tiefsten Tal. Man kann es kaum schöner und kraftvoller zum Ausdruck bringen, wie David das in Psalm 23 getan hat. Manchmal ist es dann auch spannend, wenn man die Bibelübersetzungen die man kennt mal beiseite lässt. Ich habe gerade den Psalm 23 in der Passion Translation gehört und dachte: „Wow, das ist mein Geistesblitz - den übersetze ich aus der Passion Translation“. Hier ist er:

DER GUTE HIRTE

Davids poetisches Lob Gottes
Der Herr ist mein bester Freund und mein Hirte.
Ich habe immer mehr als genug.
Er bietet mir einen Ruheplatz in seiner verschwenderischen Liebe.
Seine Spuren führen mich in eine Oase der Ruhe, den stillen Bach der Glückseligkeit.
Dort stellt er mein Leben wieder her und belebt es.
Er öffnet vor mir Wege zu Gottes Wohlgefallen.
und führt mich auf den Spuren der Gerechtigkeit,
damit ich seinem Namen Ehre machen kann.
Herr, auch wenn Dein Weg mich durch
das Tal der tiefsten Finsternis führt,
Die Angst wird mich niemals besiegen, denn du hast sie bereits überwunden!
Du bleibst in meiner Nähe und führst mich auf dem ganzen Weg hindurch.
Deine Autorität ist meine Stärke und mein Frieden.
Der Trost Deiner Liebe nimmt mir die Angst.
Ich werde nie einsam sein, denn du bist mir nahe.
Du wirst mein köstliches Fest,
selbst wenn meine Feinde es wagen zu kämpfen.
Du salbst mich mit dem Duft deines Heiligen Geistes;
Du gibst mir alles, was ich von dir trinken kann, bis mein Herz überläuft.
Warum sollte ich also die Zukunft fürchten?
Denn deine Güte und Liebe verfolgen mich alle Tage meines Lebens.
Auch danach, wenn mein Leben vorbei ist,
Ich kehre zu Deiner glorreichen Gegenwart zurück, um für immer bei Dir zu sein!

Quelle: www.thePassionTranslation.com

 

 

Geistesblitz 11 - Impuls von Anja St.

Arbeitstechnisch habe ich eine anstrengende und stressige Season hinter mir, in der ich geniale Durchbrüche erleben durfte. Kris und ich beten viel für unser Berufsleben und lesen gerade gemeinsam einen Bibelleseplan "Heilige Geschäftigkeit: Ein Leben mit harter Arbeit und erholsamer Ruhe". Hieraus habe ich ein paar geniale Zusagen gefunden, die ich gerne teilen möchte.

- Bin ich bei meiner Arbeit am richtigen Platz? Heilige harte Arbeit bedeutet, die Arbeit, die uns gegeben wurde, anzunehmen aber unseren Wert in Gott zu finden. Aber bin ich am richtigen Platz in dieser Welt voller Optionen? Bin ich auf der Suche nach Gottes Plan für mein Leben oder hatte ich nach etwas gesucht, das gut für mich sein würde, nach etwas Beeindruckendem, was zu etwas "Größerem und Besserem" führen würde?

Hier wurde ich ermutigt, dass die Lektionen, die wir lernen, die Fähigkeiten, die wir erwerben, die Menschen, die wir treffen und das Wachstum, das wir erleben, können alle ein Segen sein. Gott hat uns den freien Willen gegeben einen Platz zu wählen, ohne uns Sorgen zu machen, dass wir den Willen Gottes verlassen. Wir befinden uns vielleicht nicht im perfekten Beruf oder haben eine Arbeit, die sich anfühlt wie unsere Berufung, aber Gott wird uns und unseren Mitmenschen genau dort begegnen.

Gott sagt uns zu, wir sind unersetzlich, perfekt gestaltet und unglaublich wichtig für unsere Arbeit und wir arbeiten für Seine Werke nicht nur in Gemeindearbeit oder Mission, sondern genau dort, wo wir sind.

- Und wie mache ich den Unterschied? Durch Arbeit mit dem Herzen, durch Vielfalt und Unterschiede in Denken und Handeln. Beispielsweise Freundlichkeit. Hier wurde mir in den letzten Wochen bewusst, wie ich auf der Arbeit durch Freundlichkeit und ehrlichem Interesse an meinem Gegenüber Veränderung bewirke. Ich durfte Bekanntschaften unter Kollegen aufbauen und vertiefen, hatte offene, ehrliche und wertschätzende Gespräche, die Zusammenarbeit im Team sowie teamübergreifend hat sich verbessert.

Die Freundlichkeit, die wir an unseren Arbeitsplatz bringen, kann genau das sein, was jemanden näher an Gott heranführt. Die Liebe, die wir anderen an kleinen, unsichtbaren, treuen Orten zeigen, kann jemanden näher an Gott heranführen. Und Samen, die wir im Glauben pflanzen, können ein wunderschönes Geschenk für jemanden werden.

>> Ich möchte weiter Gott vertrauen, dass Er mich gebraucht, ich möchte mehr dienen, mehr geben und mehr ermutigen können, am richtigen Ort und auf dem richtigen Weg. Heilig hart arbeiten und an Happyplaces ruhen können.

Geistesblitz 10 - Impuls von Tabea R.

Der Frühling kommt!

Manchmal stehe ich am Fenster und schaue in meinen winterlichen, schlafenden Garten und freue mich schon drauf, wenn alles wieder anfängt zu sprießen. Und dann überlege ich mir, was alles getan werden muss, damit mein Garten wieder der Ort für mich wird, wo ich mich zurückziehen kann und genießen kann. Zum Beispiel müssen die Stauden und Rosen zurückgeschnitten werden. Unkraut entfernen, düngen…

In der Bibel lesen wir auch von Gärten. Adam und Eva lebten in einem Garten. Dieser Garten steht für Vertrautheit zwischen den Menschen und Gott. Sie gingen mit Gott spazieren und haben sich nicht mal geschämt, dass sie nackt waren. Dort gab es keine Scham und keine Schuld - bis zum Sündenfall.

Als Jesus kurz vor seiner Kreuzigung die Nähe seines Vaters suchte, ging er in einen Garten um zu beten. Dort wird er wieder neu erfüllt und gestärkt, um diesen schrecklichen Tod zu sterben. 

Das Grab, in das man ihn dann legte lag auch in einem Garten. Als die Frauen ihn suchten sahen sie einen Mann, von dem Maria dachte er sei der Gärtner. Keine Ahnung warum, vielleicht hat er nach den Blumen gesehen. Aber irgendwie ist es auch cool, dass das in der Bibel steht. Man hätte es auch weglassen können so eine unwichtige Kleinigkeit. Aber vielleicht hat es ja auch einen Sinn?

Vielleicht möchte Jesus dein Gärtner sein! Deinen inneren Seelengarten zu bewachen und zu pflegen. Natürlich musst Du selber auch ein bisschen mit schaffen, damit dein Garten schön blüht und gedeiht. Du musst Dein Unkraut herausreißen, musst gießen und düngen, abschneiden und stützen. Aber dann kommt auch die Zeit des Genießens, wo du einfach sein kannst und die Schönheit um Dich herum in Dich aufnehmen kannst und Jesus, Dein Gärtner ist auch da. Er unterhält sich total gerne mit Dir.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Frühling!

Geistesblitz 09 - Impuls von Achim S.

Hallo liebe Freunde!

Ich habe mir darüber Gedanken gemacht was wir von Jesus lernen können, um ein erfolgreiches Christsein zu leben. Dazu sind mir folgende 3 Punkte wichtig geworden:

1. Sich an der positiven Sicht des Vaters orientieren: 
Gott sieht uns gut, er wartet darauf uns Gutes zu tun. Jesus lebte aus dieser inneren Mitte heraus. Er erwartete Gutes und zweifelte nicht an der Güte des Vaters. Selbst als er sich opfern musste.

2. Den Willen des Vaters tun: 
Jesus tat den Willen des Vaters. Er liebte, heilte und bewahrte das Leben. Er war ein Freund. Er lebte in Gemeinschaft mit den Verlorenen und Ausgeschlossenen. Der Wille des Vaters war der Grund und die Essenz seines Handelns und Wirkens. Er lebte durch und mit dem Willen des Vaters!

3. Vergebung in jeglicher Hinsicht! 
Selbst seinen Feinden zu vergeben, das hat uns Jesus vorgelebt . In der Bergpredigt (Math. 5,44) sagt er ganz klar: „Ich aber sage euch:  Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen.“ Noch als er leidend am Kreuz hängt, tut er genau das und bittet für seine Feinde mit den Worten: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34).

Vergebung gibt unserem Herz die Möglichkeit den Griff zu lockern. Dadurch werden wir innerlich heil und bleiben empfangsbereit für das Wirken Gottes in unserem Leben.

Geistesblitz 08 - Impuls von Andrea W.

Aufbruch in Neuland - Augenschule

Schon seit einiger Zeit empfinde ich, dass sich die Impulse, die mir der Heilige Geist auf verschiedene Weise gibt, verdichten. Worte aus der Bibel gepaart mit Begegnungen und Bildern, die zu meinem Herzen sprechen, werden klarer und schärfer zu erkennen. So auch am Abend der Worshipnight im Nov. 2019 , besser gesagt zwischen der Putzaktion und dem offiziellen Beginn des Abends, sozusagen auf dem Weg, entstand eine Bild. Dieses kleine Bild ist seit ein paar Wochen bei uns in der Gemeinde zu sehen. Es ist eine Collage, das heißt eine neue Zusammensetzung aus verschiedenen schon bestehenden Bild und Textelementen. So spricht Gott manchmal durch eine Art Wort/Bild/Puzzle zu mir. 

So knüpfte er in diesem Fall an eine Entscheidung an, die ich vor einiger Zeit getroffen habe: 'Wenn ich mich in neue Gebiete vorwage, will ich die Unsicherheit des Unbekannten in Kauf nehmen und ich will Gott vertrauen.' 
Dazu kam das Bibelwort aus Jesaja 65 Vers 24: 'Und soll geschehen, ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören.' und der Impuls: 'Wenn wir mit Gott reden knüpft er an an Vorhergegangenes an. Es ist ein Fragen und Antworten, ein Hin und Her. Er ist Schutzschirm und versorgt.' 
In Psalm Psalm 32, 7+8 steht: Du bist mein Schirm; du wirst mich vor Angst behüten, dass ich errettet gar fröhlich rühmen kann. Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten. 

Der Impuls, dass Gott uns in die Augenschule nehmen will stammt aus der Worshipnight 01/ 2020. Das wird sicher sehr interessant und ich bin schon gespannt was es da zu sehen gibt!

Geistesblitz 07 - Impuls von Elisa W.

Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesaja 55:9

Manchmal verstehe ich nicht, was Gottes Wege sind und würde am liebsten alle Schritte selbst planen, um auch möglichst wenig Risiken einzugehen. Oft wünsche ich mir, selbst die Kontrolle zu behalten. In letzter Zeit wurde mir wieder neu bewusst, wie wichtig es ist, meine Gewohnheiten und Komfortzonen zu verlassen, damit sich der Heilige Geist in meinem Leben entfalten kann. Das bedeutet, auf ihn zu schauen und ihm zu vertrauen, an seinen Versprechen und Zusagen festzuhalten. Ich merke immer wieder, dass Gott viel größer ist, als ich es mir vorstellen kann und er viel weiter sieht, als ich es kann. Daher möchte ich meinen Blick nicht auf meine Grenzen richten, sondern auf Gott, der grenzenlos ist.

Oft blockieren uns unsere eigenen Gedanken und das, was wir als Realität wahrnehmen. Doch die einzige Wahrheit ist die Bibel, die unsere Grenzen sprengt und uns in Freiheit führt. 

Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt. Epheser 3:20

Geistesblitz 06 - Impuls von Christoph E.

Immer wieder höre ich Aussagen, wie: 'Ich werde nie vollkommen sein, nie perfekt sein.' 'Ich werde nie aufhören Fehler zu machen!' Dabei fordert Jesus in Math 5:48 auf :„Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ Irgendwie war das zu dem Zeitpunkt für mich verwirrend. Der Heilige Geist gab mir einen Impuls ein Bibelstudium zu Vollkommenheit ( Engl. to be perfect) zu machen. Dabei machte ich eine Entdeckung nach der anderen. Mein Statement heute: Auf der Basis der perfekten Errettung, die Jesus vollbracht hat, wird mein Herz vollkommen und heil. In diesem Wissen, darf ich wachsen und reifen. Ich möchte der Aufforderung Jesu aus Math. 5:48 nacheifern.

Hier nun meine wichtigsten Entdeckungen: (die ausgearbeiteten Version, auch in Englisch könnt ihr gerne von mir bekommen) Erstmal lassen sich die Hebräischen und Griechischen Begriffe für Vollkommenheit, in ihrer Bedeutung in 7 Kategorien einordnen:

- vollkommene Genauigkeit (Akribisch),
- vollkommene Handlung (nichts zu bemängeln),
- vollkommener Charakter,
- Vollständigkeit,
- vollkommener Zustand einer Sache,
- vollkommene Versorgung,
- idealer Umstand

kompletter Text im Download

 

Geistesblitz 05 - Impuls von Jochen R.

Psalm 139, 1-6+23+24

HERR, du erforschst mich und kennst mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüsstest.
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen. Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Wie genial, dass Gott mich ganz genau kennt. Er kennt meine Gedanken, meine Worte und weiß auch wo ich unterwegs bin. Er kennt mich besser als ich mich selbst. Eigentlich könnte das auch ziemlich bedrohlich sein. Da gibt es jemanden, der mich durch und durch kennt; alle meine Gedanken, alle meine Taten! Doch ich weiß, dass der Vater im Himmel genauso durch und durch gut ist wie er mich kennt.
Deshalb kann ich mich an seiner ständigen Gegenwart freuen und befreit leben. Auch befreit von mir selbst. Deshalb kann ich IHM mein Herz und meinen Kopf hinhalten und sagen: Erforsche mich! Denn manchmal kenne ich mich selbst nicht mehr. Deshalb will ich mich auf Herz und Nieren von IHM prüfen lassen. Weil ER so viel besser weiß, was für mich gut ist. Deshalb will ich mich von IHM führen und leiten lassen. Denn seine Wege sind höher als meine.

Ich bin zur Ruhe gekommen. Mein Herz ist zufrieden und still. Wie ein kleines Kind in den Armen seiner Mutter, so ruhig und geborgen bin ich bei dir!
(Psalm131,2)

 

Geistesblitz 04 - Impuls von Verena U.

FOTO1+2 aus der Serie Crown Netflix

THE CROWN – die Königswürde

Ich wurde in der Kleingruppe während einer gemeinsamen Anbetungszeit von der Frage geplagt, ob ich wirklich fähig bin, mein Leben für Gott hinzulegen. Und da wurde ich daran erinnert, was es bedeutet alles hinzulegen, wenn man die Thronerbin/der Thronerbe ist. So wie in der auf historischen Begebenheiten basierenden Netflix Serie 'The Crown' über die Regenschaft der englischen Königin Elizabeth II veranschaulicht wird. Wer die Krone erhält, bekommt Autorität und Würde verliehen, Privilegien und Schätze. Doch ebenso erhält man viel Verantwortung, kann nicht nach seinen eigenen Gelüsten und Gutdünken handeln und leben. Ein ganzes Volk muss bei jeder Entscheidung berücksichtigt werden... auch in jeder, die das persönliche Privatleben betrifft. Man darf nichts tun, was die Krone ins lächerliche zieht. Mir fällt es daher oft schwer mich als gekrönt und mit Königswürde ausgestattet zu sehen, weil ich mich ständig frage, ob es mir gelingt so zu leben, dass ich dieser Krone auch gerecht werde? Doch dann kam mir ein weiterer Gedanke: Wer die Krone erhält, wird in einer Zeremonie auch gesalbt. Früher war dies das deutliche Zeichen, dass der Thronerbe sich transformiert, zu dem wird, was ihm seit der Geburt bestimmt war. Durch die Salbung wird er oder sie fähig gemacht, die königlichen Aufgaben zu erfüllen. Ein neuer Mensch, von Gott befähigt, entsteht, durch Gottes Geist und seine Salbung auf uns. Und um diese zu bekommen, kann ich nichts weiter tun, als mich empfangend vor meinen Gott zu stellen. Dazu möchte ich dich diese Woche ermutigen! 

Auszug aus dem Dialog den George VI vor seiner Krönung mit seiner Tochter Elizabeth hat, aus der Netflixserie The Crown, Season 1, Episode 5 George der VI bittet Elizabeth die Rolle des Erzbischofs zu lesen, während er sich auf seinen großen morgigen Tag vorbereitet. 

Er möchte ihr verdeutlichen was es bedeutet, ein heiliges Gelübde abzulegen: „Es ist ein Versprechen, dass du niemals brechen kannst. Du musst mich salben, sonst kann ich nicht König werden. Nur wenn mich das heilige Öl berührt... werde ich verwandelt und in direkten Kontakt mit dem Göttlichen gebracht. Ich bin für immer verändert... an Gott gebunden. Es ist der wichtigste Teil der Zeremonie, wenn die Hände, die Brust und der Kopf mit dem heiligen Öl gesalbt werden.“

Geistesblitz 03 - Impuls von Ina M. 

Die Bibel
Johannes Kapitel 1 Vers 1-18

Ein Text der so voll ist. Und mein Kopf manchmal so leer mit wenig Schlaf und Kleinkind ...
Um meinem Kopf ein bisschen auf die Sprünge zu helfen habe ich angefangen die Schlagwörter aus dem Text aufzuschreiben. So vielseitig und alles miteinander verbunden. Das war für mich echt ermutigend mich so auch länger als nur eine Lesedauer mit einer Bibelstelle zu beschäftigen - und ich habe auch nicht gleich wieder alles vergessen als ich die Bibel zugeschlagen habe.

 

 

Geistesblitz 02 - Impuls von Wolfgang W.

Wo Gottes Licht ist, muss die Finsternis fliehen

Was läuft im Hintergrund
-> Können Viren unbemerkt Schaden anrichten
-> Können schlechte Gedanken sich einnisten und
zu schlechten Taten führen

Wie können wir der Hintergrund-Task beeinflussen
-> Kontakt mit Gott halten
Wir sind nicht multitaskingfähig
Wenn wir auf Ihn schauen, mit Ihm
verbunden sind,
reißen schlechte Verbindungen ab

 

Geistesblitz 01 - Impuls von Daniel J.

Meine Frage an jenem Morgen war:
Gott, was liegt dir heute auf dem Herzen? Er antwortete: 

Zeit – Menschen investieren in Dinge, die die Zeit nicht überdauern werden, anstatt in mein Reich zu investieren, das die Zeit überdauern wird. 

Er machte mir ein Beispiel: Die Art und Weise wie ich Menschen begegne, ist so vielfältig und häufig an einem Tag, dass die Höhe deren Bedeutung fast nicht zu sehen ist. Man sieht es schnell als zu klein an, aber Gott hat mir gezeigt, dass die Art und Weise wie ich Menschen begegne, zu dem Vorbild wird, das ich meinen Kindern beibringen werde. Diese bringen es wieder ihren Kindern bei und somit übersteht es die Zeit. 

Meine Frage an dich: 
Hast du eine Auge für das was bleibt?
Worin investierst du deine Zeit?